Solidarität mit nichtmenschlichen Tieren im Klimakollaps

Solidarität mit nichtmenschlichen Tieren im Klimakollaps

Am 2. November ist Friederike Schmitz zu Gast in Leipzig. Ihr Vortrag beschäftigt sich mit der Frage von Solidarität mit nichtmenschlichen Tieren im Klimakollaps.

Die Erderhitzung schreitet voran und wir müssen damit rechnen, dass Wetterextreme und Katastrophen unsere Gesellschaften massiv unter Druck setzen werden. Es ist daher realistisch, von Kollapsszenarien auszugehen – das bedeutet nicht zwingend ein einmaliges Ereignis, das plötzlich alles verändert. Es kann auch bedeuten, dass etablierte Systeme und Sicherheiten zunehmend instabil und unverlässlich werden.>

Die Kollapsbewegung fordert, dass wir uns gemeinsam darauf vorbereiten und solidarische Strukturen aufbauen, denn wer gegen Umweltzerstörung und Faschismus kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen. Doch inwieweit sind nichtmenschliche Tiere dabei eingeschlossen? Und wie könnte es aussehen, wenn die Solidarität nicht an der Speziesgrenze haltmacht? Der Vortrag liefert einen Einstieg in diese Fragen und lädt zu Austausch und Diskussion ein.

Friederike Schmitz ist eine deutsche Philosophin und Publizistin mit dem Schwerpunkt Ethik und Politik der Mensch-Tier-Beziehung. Zu ihrem Schwerpunkt gehört die Klimagerechte Transformation von Landwirtschaft und Ernährung. In dem Podcast “Was zu retten ist?” thematisiert sie zusammen mit Annemarie Botzki (Campaignerin und Aktivistin) Klima, Kollaps und Ernährung.