Ökofete 2026 – wir sind wieder dabei!
Ökologisch und fair? Das geht nur antispeziesistisch und herrschaftskritisch! Ökologie können wir nur multidimensional und intersektional betrachten. Wir sehen, wie in Leipzig jedes noch so kleine Stück Grün neuen Häusern für Profite weichen muss. Wir sehen, dass Dünger Flüsse, Seen und Felder zerstören. Wir sehen, wie der Amazonas brennt.
Was wir nicht sehen: die Qual und Not der nichtmenschlichen Tiere, die vertriebenen Menschen, die Profite die Megakonzerne mit dem Leid machen.
Insbesondere die Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere in der Landwirtschaft ist, neben der Fossilindustrie, maßgeblicher Treiber des ökologischen Kollaps. So werden weltweit etwa 70 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen für den Anbau von Futtermitteln und als Weideflächen genutzt. Ohne die Tierindustrie wäre der Flächenverbrauch der Lebensmittelproduktion ungefähr halbiert und lebenswichtige Ökosysteme könnten sich erholen und die Klimaerhitzung und das Artensterben abmildern. Der Umweg der Kalorienzufuhr über das Leid und den Tod nichtmenschlicher Individuen zeigt zudem auch klar neokoloniale Strukturen. Landraub und Gewalt gegen indigene Bevölkerungsgruppen sind Alltag im tierindustriellen Komplex.
Ihr findet uns an Stand 134 auf der Max-Reger-Allee, ganz in der Nähe von @ProLebensglück im südwestlichen Bereich der Ökofete am Elsterflutbett. Ihr könnt bei uns Buttons selber machen gegen Spende noch dazu haben wir Infomaterial, Sticker und Postkarten im Gepäck.
Die Spenden gehen zu gleichen Teilen an den Schlachthofprozess und die Ethical Vegan Community.
Die Aktivist*innen Hendrik und Anna sind in einem skandalösen Prozess zu 100.000€ Strafe verurteilt worden. Wofür? Weil sie sichtbar gemacht haben, was die Tierindustrie hinter verschlossenen Türen treibt. Die grausame Gewalt gegen Schweine und ihr verzweifelter Kampf ums Überleben zeigt in Bildern: es gibt kein Tot-streicheln in der Tötungsmaschine Tierindustrie. Tierleid sichtbar machen ist kein Verbrechen, Tiere quälen sollte eins sein!
The ethical vegans community setzt sich in Uganda für eine Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährung ein. Sie leisten wichtige Aufklärungsarbeit und empowern Menschen und Tiere vor Ort. Für eine gerechte Welt in der alle Platz haben auf Augenhöhe.
Wir freuen uns auf euch und viele gute Gespräche!
