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Tönnies‘ Umweltzerstörung und Neokolonialismus

Schockierende Zahlen sind ihr tägliches Geschäft. Egal ob es um Schlachtzahlen oder die Zahlen der Umweltfolgen geht.

18 Fußballfelder Regenwald – das ist die Fläche die im Jahr 2024 minütlich unwiederbringlich für Tönnies und Co durch Feuer oder Abholzung zerstört wurde. Das Ökosystem Amazonas, das weltweit bis zu 50% aller Tiere und Pflanzen dieses Planeten ihre Heimat und ihr Zuhause nennen, steht kurz davor zu kippen, wenn es nicht sogar schon zu spät ist. Zerstört für Weiden und die Monokultur Soja, die hier in den Futtertrögen der gequälten und ausgebeuteten Tiere landet.

Kein schleichender Ökozid sondern rasant und mit Ansage werden die Ökosysteme im Kapitalismus für Profit maßgeblich im Namen der Tierindustrie zerstört.

Für die Butter auf dem Brot, die Milch im Müsli, die Eier im Omelette und das Steak auf dem Teller werden neokolonialistsche Strukturen bedient. Die Politik des globalen Nordens hält mit Schulden Länder des globalen Südens im Würgegriff des Kapitalismus. Die Auswirkungen nicht nur für Flora und Fauna eine Katastrophe. Menschen werden vertrieben, ihr Land wird ihnen genommen, wenn sie aufbegehren werden sie nicht selten gefoltert oder verschwinden, was auch nur ein Euphemismus für ermordet ist. Wie so oft steht in den Frontlines die indigene Bevölkerung.

Die Tierindustrie könnte ohne Neokolonialismus und massive Umweltzerstörung nicht existieren. Ausbeutungsverhätnisse gehen immer Hand in Hand – Ausbeutung von Tieren und Menschen hier vor Ort, Zerstörung von Lebensraum und Lebensgrundlage im globalen Süden. Rassismus, Sexismus, Speziesismus, Neokolonialismus – die Grundpfeiler des zerstörerischen Systems Kapitalismus, kommen in bei Tönnies und Co wie unterm Brennglas zutage.

Deshalb: Nieder mit der Tierindustrie, nieder mit Tönnies! Für eine solidarische, antikoloniale, ökologische und antispeziesistische Produktionsweise.

Das Schlachten beenden! bei Tönnies und überall!
Kommt zur Demo am Samstag, den 13.09.2025, um 14 am Markt, Weißenfels