Schweine wollen leben – genau wie wir. Schweine sind soziale Tiere – genau wie wir. Schweine sind neugierig und spielfreudig – genau wie wir. Schweine können sich im Spiegel selbst erkennen – genau wie wir. Schweine können sich in andere Lebewesen hineinversetzen – genau wie wir. Schweine kommunizieren mit ihren Freund*innen und Verwandten – genau wie wir. Sauen singen ihren Ferkeln beim Stillen sogar Lieder vor –
genau wie wir.
Doch Tönnies und anderen Tierausbeutenden ist das alles egal, für sie zählt nur der Profit. So leiden Schweine in der Tierhölle Tierindustrie von Geburt an und wenn sie nicht zur „Zucht“ weiterer Artgenoss*innen ausgebeutet werden, werden sie spätestens im Kindesalter von nur etwa einem halben Jahr brutal aus dem Leben gerissen. Dabei hätten sie noch ihr ganzen Leben vor sich.
Schweine können bis zu 15 Jahre alt werden.
Der Alltag in der Tierindustrie ist die Hölle für Schweine. Während schwangere Schweine in der Natur ein Nest für ihren Nachwuchs bauen, sind
sie in der Tierindustrie in Kastenständen eingezwängt, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können. Sie liegen auf blanken Kot-Rosten.
Nach der Geburt verhindern „Ferkelschutzkörbe“
den Kontakt zwischen Mutter und Kind. Die ersten Todesfälle treten dann oft gleich nach der Geburt auf. Bei bis zu 20 Neugeborenen pro Sau ist schon einkalkuliert, dass nicht alle die ersten Wochen überleben. Zu „schwache“ Ferkel werden erschlagen. Die anderen erwartet schon in den ersten Lebens-tagen die Tortur von Ohrmarken eintackern, Zähne abschleifen, Schwänze abschneiden, Kastrieren.
Alles außer der Kastration ohne Betäubung.
Nach 3 – 4 Wochen werden die Ferkel dann ihren Müttern entrissen. Grausam, da die Familienbande, wie bei den meisten Säugetieren natürlich in diesem Babyalter niemals freiwillig aufgegeben werden würde. Ein Trauma für Mutter und Kinder.
In den Betonbuchten der Mast geht die Quälerei weiter. Die Schweine können ihren basalen Bedürfnissen, wie dem Erkunden der Umgebung und dem Wühlen mit ihren hochsensiblen Rüsseln in der Erde zur Nahrungssuche nicht nachgehen.
„Beschäftigungsmöglichkeiten“ wie herabhängende Bälle oder Hölzer an Metallketten sind ein zynischer Witz. Die eigentlich sehr reinlichen Tiere sind so beengt untergebracht, dass sie gezwungen sind in ihren eigenen Exkrementen zu stehen und zu liegen.
13 Schweine haben gerade einmal die Fläche eines üblichen Auto-Parkplatzes von 12 m² zur Verfügung.
Unter dem Stress und der Ödnis der Gefangenschaft kommt es häufig zu gegenseitigen Verletzungen, oder die Tiere rutschen auf den glitschigen Betonspalten aus und verletzen sich selbst. In Folge kommt es oft zu schmerzhaften Abszessen und Infektionen. Durch das schlechte Klima über der Gülle haben viele Tiere außerdem Herz-Kreislauf und Lungenerkrankungen. Jedes zwanzigste Schwein überlebt diese Strapazen nicht.
Auch in der sogenannten „Bio-Haltung“ geht es den Schweinen kaum besser. Sie haben nur ca. 1m² mehr Platz, einen Anspruch auf eine grüne Wiese unter den Füßen haben sie auch hier nicht. Getötet werden auch sie nach nur wenigen Monaten, genau wie konventionell ausgebeutete Schweine in den gleichen Schlachthöfen. „Bio-Tierhaltung“ ist also auch nur Augenwischerei. Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren – nur von toten!
Die Schweine, die die Qualen der „Mast“ überlebt haben, werden im Alter von nur 6 Monaten in LKWs getrieben und im stressigen Gedränge, bei Hitze oder Kälte und meist ohne Zugang zu Wasser über oft weite Strecken zum Schlachthof gefahren.
Im Schlachthof angekommen riechen die hochintelligenten Tiere das Blut und hören die Schreie ihrer Artgenoss*innen, während sie auf ihren eigenen Tod warten.
Wie brutal der Tod im Schlachthof ist, haben jüngst Aktivistis von ARIWA in einem Schlachthof in Lohne dokumentiert und die grausame Realität ans Licht gebracht.
(Dafür werden sie jetzt zivilrechtlich verklagt – Antirepression-Soli: https://www.goodcrowd.org/der-schlachthof-prozess/neuigkeiten)
Die „Betäubung“ mit CO₂ ist eine Methode, die Panik, Schmerzen und unvorstellbares Leid verursacht. Nach der „Betäubung“ wird den Schweinen die Kehle aufgeschnitten. 3 – 12 % der Tiere wachen danach dennoch im anschließenden heißen Brühbad auf, wo sie qualvoll ertrinken.
All diese unfassbaren Grausamkeiten müssen ein Ende haben!
Das Schlachten beenden! Bei Tönnies und überall!
Für ein gutes Leben für alle, auch für Schweine!
Auf die Straße gegen Tönnies am 13. September in Weißenfels!
#teardowntönnies
#friendsnotfood
