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Die Polizei: weder Freund noch Helfer 

Die Polizei ist der verlängerte Arm der Herrschenden. Sie schützen das Kapital und werden dafür bezahlt den Status Quo zu erhalten. Racial Profiling, Deportationen, die gewaltsame Niederstreckung von legitimen Protest, aber auch Zwangsräumungen, Enteignung und die Vertreibung von Obdachlosen sind tägliches Geschäft der Polizei. 

Nachrichten darüber, dass die Polizei mal wieder einen Menschen getötet hat, gehören schon zu unserem Alltag, sind normal geworden. Betroffene? Fast ausschließlich marginalisierte Menschengruppen. Die Medien rechtfertigen die Ermordung der Menschen, Aufarbeitung sowohl intern als auch in der Öffentlichkeit? Fehlanzeige!

Rassistische, antisemitische, sexistische Chats fliegen auf- auch hier Normalität, keine Konsequenzen. Ein müdes Schulterzucken. Zeitgleich wird die Polizei immer weiter aufgerüstet. Militarisiert. Mit immer weitgehenderen Rechten ausgestattet und von Justiz und Gesetzgebung geschützt. 

Die Faschisierung Deutschlands ist im vollen Gang. Das Gewaltmonopol liegt bei der Polizei. Und es eskaliert immer weiter. 
Weltweit ist es die Aufgabe der Polizei Menschen einzuschüchtern, sie zu verfolgen, zu entführen und teilweise sogar zu ermorden. Aufstände werden brutal und blutig niedergeschlagen wie vor kurzem in Mosambik, wo über 100 Menschen ermordet und Tausende vertrieben wurden.

Heute ist internationaler Tag gegen Polizeigewalt. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Betroffenen. Und Gedenken der Toten.