Kategorien
Allgemein

Smash Patriarchy together!

They want to bury us, but they don’t know we are seeds! 
Alles bewegt sich rückwärts. Frauenhäuser sind kritisch unterfinanziert und überbelegt. Die Femizidrate hoch wie eh und je. Sexualisierte Gewalt tägliche Realität. Angst im eigenen Zuhause bittere Wahrheit für viele FLINTA. Catcalling, Objektifizierung und Degradierung Alltag. Gender pay, health und care gap noch immer der Standard. 
Sobald wir Nachrichten schauen, werden wir mit Gräueltaten konfrontiert. Epstein führt uns vor Augen was wir längst wissen: Wir sind nicht sicher. Weder Zuhause noch draußen. Jeder Mann potentiell ein Täter. Männer haben Angst, dass FLINTA über sie lachen FLINTA haben Angst, dass Männer sie töten. 
In den Frontlines der Kämpfe für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung stehen FLINTA. In Kurdistan, wo die autonomen Gebiete verteidigt werden, oder in indigenen Schutzgebieten die von Konzernen für Profite zerstört werden sollen. Oft auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens erheben Frauen weltweit ihre Stimmen. Und wir hören zu und verstärken diese Stimmen. 
Ob die Umwelt verteidigt wird oder für das Recht auf Bildung gekämpft wird, weil Mädchen der Zugang zu Schulen und Teilhabe verwehrt wird alle Kämpfe sind tief verbunden. Die Wurzeln allen Übels: Patriarchat, Neokolonialismus, Kapitalismus und der Staat, der all dies mit Gewalt aufrecht erhält.
Überall sehen wir, wie Regierungen mit aller Macht gegen jeden Fortschritt kämpfen. Mit ihrem schlagerprobten Arm, der Polizei, knüppeln sie Proteste nieder. Judikative, Legislative und Exekutive sind keine getrennten Gewalten sondern arbeiten Hand in Hand. Und so füllen sich die Knäste mit all jenen, die von einer besseren Welt träumen. 
Aber lasst uns auch positiv zurückblicken darauf was schon erkämpft wurde hier! Das Frauenwahlrecht feierte erst 2019 100jähriges Bestehen, erst seit 1995 ist Abtreibung in Deutschland geduldet, die Ehe für alle gibt es erst seit 2017. 
Regierungen haben keinen dieser Schritte freiwillig getan. Das Patriarchat wehrt sich mit aller Macht gegen jeden Schritt nach vorn. Stonewall was a Riot. Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera, 2 Transfrauen, spielten eine maßgebliche Rolle und das zeigt uns ganz deutlich: unser Kampf ist intersektional. Hand in Hand für die Befreiung aller gehen wir auf die Straße. Entschlossen. Wir lassen uns unsere Rechte nicht nehmen. Wir glauben an eine bessere Welt in der Sexismus, Transfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, das Patriarchat und der Kapitalismus keinen Platz haben. Auch die Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere ist ein grundlegender Pfleiler des warenproduzierenden Patriarchats. Speziesismus Teil der binären Denklogik weißer cis-männlicher Vorherrschaft und muss ebenfalls überwunden werden. Dafür kämpfen wir – bis alle frei sind! Ob bei Demonstrationen oder Plena, ob bei deirekten aktionen oder Streiks, ob am Computer oder in der Hausbesetzung: Wir stehen zusammen, denn gemeinsam sind wir stark. Wir lernen von und miteinander. 
Hoffnung ist ein Löwenzahn, der durch den Asphalt bricht und seine Samen verteilt. Hoffnung wischt sich über das dreckige Gesicht, spuckt auf den Boden und steht wieder auf. Und wenn wir keine Hoffnung mehr haben – dann sehen wir uns um und schauen unseren Gefährt*innen ins Gesicht um die Hoffnung wiederzufinden. 
Queerfeministischer Kampftag ist jeden Tag. Stay safe und achtet aufeinander!
#jinjiyanazadi #niunamenos #notallmenbutsomehowalwaysaman #riot