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Zoo Leipzig ermordet Tigerbabys

Grad erst war der Zoo Nürnberg in den Schlagzeilen wegen der Ermordung von 12 Guinea-Pavianen, da legte der Zoo Leipzig schon nach. 3 Tigerbabys wurde hier vergangene Woche das Leben genommen.
Die Ausreden so durchsichtig, dass ein frisch geputztes Fenster blickdicht erscheint.
Es wäre nicht artgerecht, die Babys aufzuziehen, die die Mutter verstoßen hat. Als wäre auch nur irgendetwas an der Haltung von Tigern in Zoos artgerecht. Die zu kleinen Gehege in einem Land, das weit von ihrem Lebensraum entfernt liegt. Die Fütterungszeiten festgelegt von und durch Menschenhand. Aber die Aufzucht von Babys, das ist nicht artgerecht? Da zieht der Zoo die Grenze? Schamlos nennen wir diese Augenwischerei!
Dabei legt selbst Nürnbergs Zoodirektor Dr. Dag Encke eigentlich das Ende der Zoos Nahe, wenn er sagt: “Wir haben selten etwas so bis zum Ende durchdacht, ich finde den Fehler in der Logik nicht – außer, die Menschen würden sich dazu entscheiden, dass sie Zoos in dieser Form gar nicht mehr wollen. Das wäre dann eben so.“
Ganz genau: Die lebensverachtende Logik von Zoos an sich ist nämlich der Fehler! Die meisten Menschen gehen in die Zoos für das gute Gefühl und die Illusion des Artenschutzes. Doch die Fassade bröckelt durch die Ermordung der Tiere, die an die Öffentlichkeit kommen. Artgerecht? Ist nur die Freiheit! Das System Zoo? Gehört abgeschafft!